Seit heute morgen im Schrank: Istanbul - The Sex The City The Music
Sehr coole Musik. Ich steh ja auf arabische Musik.
Gerade läuft: “Takil Bana” von Aziza
Seit heute morgen im Schrank: Istanbul - The Sex The City The Music
Sehr coole Musik. Ich steh ja auf arabische Musik.
Gerade läuft: “Takil Bana” von Aziza
Videoüberwachung verhindert keine Verbrechen
Der Fall des Mordes am kleinen Mitja aus Leipzig offenbart zweierlei:
1. Videoüberwachung verhindert keine Verbrechen. Wiedermal rufen zahlreiche staatsgläubige Politiker nach mehr Überwachung, um solche Verbrechen verhinden zu wollen. Die Tatsache, dass der mutmaßliche Täter gemeinsam mit dem Jungen von einer Kamera aufgenommen wurde, hat nicht zur Verhinderung der Tata geführt. Überwachung schafft Freiheiten ab und sonst nichts. Das Problem für Gewalt, Vandalismus und Verbrechen ist doch nicht das Gefühl der Unbeobachtetheit…
2. Mich wundert, dass wieder mal ein einschlägig Vorbestrafter so eine Tat durchgeführt hat. Wir haben ein riesiges Vollzugsdefizit. Solange Steuerhinterzieher länger in den Knast müssen als Vergewaltiger und Mörder, solange brauchen wir eine Anpassung an die Schwere der Tat.
Gerade läuft: “Theme from the Bosporus Bridge” von Orientation
Killerspiele machen keine Amokläufer
Idioten und Wahnsinnige gabs schon immer. Dass jetzt sogar schon Mitarbeiter des Bundesfamilienministerium mitbekommen haben, dass es immer möglich war, indizierte und verbotene Spiele zu bekommen, spricht ja für sie. Mir zeigt das, dass die Innenpolitiker à la Schily, Beckstein und Schäuble wieder nur einseitig an Verbote denken. Hallo Männer: Verbieten ist zwar leicht, löst aber keine Probleme!
Gerade läuft: “Queer” von Garbage
Bei der Tagung Infrastruktur und Services - Das Ende einer Verbindung? des Münchener Kreises wurde auch über die Frage der Netzneutralität gesprochen. Eine gute Zusammenfassung der Diskussion gibts hier. Die Vorträge stehen zum Teil als PDF auf der Seite des Kreises bereit.
Barbara van Schewick von der TU Berlin stellte die drei wesentlichen Fragen:
Dürfen Netzbetreiber Anwendungen, die mit eigenen Angeboten konkurrieren, vom Transport durch ihre Netze ausschließen oder diskriminieren, etwa verlangsamen? Ist auch eine Privilegierung beim Transport durch die viel diskutierte Quality of Service schon eine unzulässige Diskriminierung? Und darf der Netzbetreiber auch den Serviceanbieter für Quality of Service zur Kasse bitten oder nur den Accesskunden?
Mir stellt sich zusätzlich noch eine Frage: Ist eine Privilegierung in Zeiten immer höherer Bandbreiten überhaupt nötig? Es geht an der Stelle aus meiner Sicht ausschließlich um Gewinnmaximierung. Das darf nicht das alleinige Kriterium sein. Wie sieht das denn im Telefonnetz aus? Wird dort der gute Kunde bevorzugt und dem schlechten Kunden die Gesprächsqualität gesenkt? Ich halte eine Debatte, die die bereits offen diskutierten Pläne bspw. der Deutschen Telekom zur Datenmaut zumindest kritisch beleuchtet, für unbedingt nötig.
Gerade läuft: “Cose Cose Cose” von Perez Prado
Der Sudwestrundfunk hat wieder mal seinen Rundfunkauftrag aus den Augen verloren und gemeinsam mit result eine Studie zu Web 2.0 durchgeführt. Habe grad nur kurz Zeit gehabt und nur kurz die ÜbersichtsPDF durchgeschaut. Grundlage für Diskussionen bieten die Folien allemal.
Gerade läuft: “634-5789″ von Wilson Pickett
BVerfG stärk die Pressefreiheit
Schön, dass es noch das ein oder andere Verfassungsorgan gibt, das die Bürgerrechte hochhält:
Die Durchsuchung der Redaktion des Magazins “Cicero” wegen der Veröffentlichung geheimer BKA-Informationen war verfassungswidrig. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht heute in Karlsruhe. Das Gericht stärkte damit die Pressefreiheit und den Schutz von Informanten.
via SPON
Die Geschichte nebst der Argumentation des Innenministers war abenteuerlich.
Gerade läuft: “Warended” vn DB Boulevard
Sven vom medienrauschen hat was geschrieben.
Gerade läuft: “The Way You Do The Things You Do” von The Temptations
Ausnahme des VDSL-Netzes der Telekom…
…von der Regulierung offenbar nicht einwandfrei rechtens. Schau hier und hier.
Gerade läuft: “Hello” von Christina Aguilera
Eben bei SPON gelesen.
Das passt ja. Nach den Moslems fühlen sich offenbar alle möglichen Gruppen durch alles mögliche, was früher mal okay war, in ihren Gefühlen verletzt. Das ist nicht nur humorlos, wie’s in dem Artikel steht: Das ist intolerant.
Gerade läuft: “Higher Love” von Steve Winwood
Das ganze Ausmaß der städtischen Filzwirtschaft wird heute mal wieder sichtbar.
Eine kleine Tochterfirma mit 12,3 Millionen Euro Schulden bereitet der Stadt Leipzig große Sorgen. Es handelt sich um die Gartenvorstadt Marienbrunn GmbH, die eine erschütternde wirtschaftliche Bilanz ausweist. Seit dem Jahr 2000 hat das kommunale Wohnungsunternehmen keine Erbbauzinsen an die Kommune gezahlt.
So weit, so schlecht. Aber Stundungen sind ja nichts schlimmes. Doch:
Laut einer vertraulichen Rathausanalyse, die der LVZ vorliegt, drohte schon im vergangenen Jahr die Pleite. Sie konnte nur durch eine erneute Stundung der Erbbauzinsen verhindert werden.
So schreibts die LVZ.
Interessant. War damals was dazu vernehmbar? Offenbar nicht, sonst wäre die Rathausanalyse wohl kaum vertraulich. Ich will endlich ein Informationsfreiheitsgesetz. Mein Geld wird von der Verwaltung verfrühstückt, mein Geld wird von den Stadtwerken in Projekte gesteckt, die nicht zu ihrem Auftrag gehören. Ich will zumindest alles lesen dürfen. Aber in dieser Stadt dürfen ja noch nicht mal die Stadträte alles lesen. Aber es geht noch weiter:
Die Stadt würde bei einer Pleite der GmbH nicht nur ihre Einlagen und Forderungen verlieren, nein: Sie hat sich auch verpflichtet, die Forderungen der Banken auszugleichen im Fall einer Insolvenz. ????? WIe kommt das, fragt man sich. Wer hat denn das eingefädelt? Der Kaminski wars. Auf Bitte von Holger Tschense hat er das gemacht. Wir erinnern uns: Kaminski wurde wegen Vetternwirtschaft abgewählt, Tschense wegen Fahren ohne Führerscheins und Vorstrafe.
Diese Leute sind gefährlich. Ohne Rechtsempfinden und ohne Verantwortung den Leipzigern gegenüber. Das war das System Tiefensee.
Gerade läuft: “Train to Skaville” von The Ethiopians
Kurnaz nach “Hörensagen” als Terrorist eingestuft
Soeben lese ich in der LVZ:
Für seine Einschätzung der Terror-Gefahr durch den in Guantánamo inhaftierten Murat Kurnaz hat der Bremer Verfassungsschutz 2005 vier Jahre alte Erkenntnisse vom „Hörensagen“ herangezogen. Das bestätigte der Chef der Behörde, Walter Wilhelm, gestern in einer Sitzung des BND-Untersuchungsausschusses in Berlin. Zugleich bezeichnete er Medienberichte als „völligen Quatsch“, wonach sein Amt Unterlagen manipuliert habe, um Kurnaz in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen.
Für den SPD-Obmann im Bundestags-Ausschuss, Thomas Oppermann, belegen Indizien, dass Kurnaz ein Sicherheitsrisiko war. Dagegen sagte der FDP-Abgeordnete Max Stadler, unter Juristen bedeute „Hörensagen halb gelogen“. Die Beweislage sei dürftig. Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele nannte die Erkenntnisse des Landes-Verfassungsschutzes dubios und eine „Wiedergabe von Gerede“.
Das ist doch mal ein starkes Stück. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Ich frage mich, wozu unsere Innenminister immer mehr Überwachung brauchen, wenn es doch auch ohne Beweise schaffen, jemanden zum Terroristen abzustempeln.
Gerade läuft: “Slave to the Rhythm” von Grace Jones
Die Überwachung schreitet voran
Jetzt hat also auch Schleswig-Holstein ein Polizeigesetz, dass präventive Überwachung erlaubt. Es darf jetzt auch ohne Anlass überwacht werden. Da lacht das Herz.
Unterstützung erhielt Stegner vom Innenexperten der SPD-Fraktion, Klaus-Peter Puls. Er betonte, dass “wir für die Freiheit nicht den Tod von Menschen in Kauf nehmen dürfen.”
Das ganze gefunden heute bei heise. Interessant auch die Stellungnahme des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein.
Es wurden wieder mal die bürgerlichen Freiheiten eingeschränkt mit der Behauptung, mehr Sicherheit zu schaffen. Das ist und bleibt eine Illusion. Wer eine Bombe legen will, der wird sie weiter legen - ob mit oder ohne Überwachung.
Gerade läuft: “Out of Time” von Blur
Datenschutz wird in Deutschland klein geschrieben
Grad bei heise.de gefunden. Es ist ganz grausam, dass unsere Regierung offenbar nicht versteht, dass wir in einer liberalen Bürgergesellschaft leben und nicht in einem Staat, von dem erwartet wird, dass er sich auch noch um den letzten Kleckerkram der Bürger kümmert. Danke, dass man mich vor Terrorsiten beschützen will, aber ich möchte nicht beschützt werden.
Ich will nicht überwacht werden.
Ich habe keine Lust, dass meine Daten irgendwo in Datenbanken schlummern und von Sachbearbeitern gesichtet und verknüpft werden können.
Ich will nicht, dass der Staat auf mein Konto gucken kann.
Ich will nicht, dass meine E-Mails gespeichert werden.
Ich will nicht, dass meine übermittelten Daten vom Online-Banking vom Staat gesehen werden können.
Ich will keine RFID-Tags in Geldscheinen.
Ich will generell nur RFID-Tags, wenn ich sie auch deaktivieren kann.
Ich will keine biometrischen Pässe und keine Fingerabdrücke auf dem Ausweis.
Ich habe jede Menge Privatsphäre und das soll auch so bleiben.
Gerade läuft: “Suzi Jane is back in Town” von Lee Hazlewood
…hat sich heute in der LVZ als Unterstützer der Monopoly-Aktion von hasbro geoutet. Finde ich das gut? Nein, finde ich nicht.
Gerade läuft: “Guérilla” von MC Solaar
Habe grad mal auf der Homepage unseres OB nachgeschaut, was sich denn eigentlich bei ihm so tut. Und siehe da:

letztes Update: 28.11.06
vorletztes Update: offenbar kurz nach seiner Rede vom 17.5.06
vorvorletztes Upadte: auch ohne Datum, aber es scheint am Tag nach der Stichwahl gewesen zu sein, also wohl am 27.2.06
Gerade läuft: “Old Devil Moon” von Jamie Cullum