Videoüberwachung verhindert keine Verbrechen
Der Fall des Mordes am kleinen Mitja aus Leipzig offenbart zweierlei:
1. Videoüberwachung verhindert keine Verbrechen. Wiedermal rufen zahlreiche staatsgläubige Politiker nach mehr Überwachung, um solche Verbrechen verhinden zu wollen. Die Tatsache, dass der mutmaßliche Täter gemeinsam mit dem Jungen von einer Kamera aufgenommen wurde, hat nicht zur Verhinderung der Tata geführt. Überwachung schafft Freiheiten ab und sonst nichts. Das Problem für Gewalt, Vandalismus und Verbrechen ist doch nicht das Gefühl der Unbeobachtetheit…
2. Mich wundert, dass wieder mal ein einschlägig Vorbestrafter so eine Tat durchgeführt hat. Wir haben ein riesiges Vollzugsdefizit. Solange Steuerhinterzieher länger in den Knast müssen als Vergewaltiger und Mörder, solange brauchen wir eine Anpassung an die Schwere der Tat.
Gerade läuft: “Theme from the Bosporus Bridge” von Orientation