Ein Bekannter von mir berichtet Folgendes:
Angestellte BA:
Da haben Sie ja Glück, dass Sie jetzt kommen und sich für den 15.12. arbeitslos melden, dann bekommen Sie ja noch im Dezember Geld.Bekannter:
Ach ja, wieso denn?A:
Na durch die Umstellung der Zahlungen vom Monatsanfang auf das Monatsende. Das betrifft sogar uns Mitarbeiter. Können Sie Sich vorstellen, wie hart das war: 6 Wochen ohne Geldeingang?
Gerade läuft: “Communique” von Michael Shrieve
Januar 11th, 2008 at 09:36
Selten so gelacht
Es ist schon ziemlich amüsant, dass jemand von der BA daüber klagt, dass er 6 Wochen auf sein Geld warten muss, wo es doch zum Alltag gehört, dass “Kunden” dort nicht selten Wartezeiten bis zu 2Monaten und mehr haben. Schuld daran hat selbstverständlich der Betroffene selbst, weil er angeblich jenes Formular nicht abgegeben habe(auch wenn ihm zuvor X-Mal versichert worden ist, dass nichts fehle)- was natürlich erst Wochen später auffällt und eine weitere Zahlungsverzögerung bedeutet. Ein weiteres schönes Argumet für die Verzögerung der Bearbeitung ist, dass der Leistungsbearbeiter gerade im Urlaub oder krank sei, und das dessen Terminal und damit auch die Akten der betroffenen Personen mit einer PIN gesperrt seien. Ich selbst habe es oft erlebt (was statistisch eigentlich unmöglich sein sollte, weil ich höchstselten mit der BA zu tun habe), dass Anträge einfach verschwinden, das Briefe ungelesen in den Ordnern abgelegt werden, dass man dort angemault wird, weil man irgendetwas nicht rechtzeitig angegeben haben soll (was bei mir noch nie stimmte).
Da soll mal einer mit einem Mitarbeiter der BA Mitleid haben.
Ich finde es ganz gut, dass die mal an eigener Haut zu spüren bekommen, was sie anderen regelmäßig antun. Dass diese Änderung alle Mitarbeiter der BA und nicht nur einzelne Mitarbeiter (also nicht versehentlich gerade die wenigen betrifft, die ihre Arbeit nach besten Wissen und Gewissen erledigen).
nk
Januar 11th, 2008 at 09:38
, finde ich gut.