Michael Jürgs hat einen lesenswerten, wenngleich auch polemischen Artikel über die Unterhaltung im öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm geschrieben, und die Abkehr von der Quote gefordert. Nichts neues, aber womöglich höhlt steter Tropfen den Stein ja tatsächlich.
Bei mehr als sieben Milliarden Euro Gebühreneinnahmen pro Jahr muss man endlich in der Unterhaltung Qualität verlangen können also eine Unterhaltung, die sich nicht an der Quote orientiert. ARD und ZDF haben sich in den Jahren, in denen öffentlich-rechtliche Unterhaltung von kommerzieller Unterhaltung nicht mehr zu unterscheiden war, ein Publikum geformt, das darauf wieder eingestimmt werden muss. Da kann die Quote vorerst keine Bemessungsgrundlage mehr sein.
Gerade läuft: “Demolition Man” von The Police