Thomas Apolte erläutert die Widersprüche des Ehegattensplitting auf sehr nachvollziehbare Weise in einem längeren Artikel auf Wirtschaftliche Freiheit. Ein Fazit lautet:

Im Jahre 2006 betrug der Anteil der Einkommen- und Körperschaftssteuererträge des Staates am Volkseinkommen 9,3 %. Das wäre der Durchschnittssteuersatz, wenn sämtliche Faktoreinkommen in Deutschland mit einer einheitlichen Einkommensteuer belegt würden, egal von wem sie erwirtschaftet werden. Wenn der Staat nun aus sozialen Gründen ganze zwei Drittel dieser Einkommen komplett steuerfrei stellen und nur das restliche Drittel mit einem einheitlichen linearen Steuersatz von 28 % besteuern würde, dann wären die Steuereinnahmen exakt so groß wie die jetzigen Einnahmen des Staates aus Einkommen- und Körperschaftssteuer zusammen. Jeder mag für sich selbst entscheiden, ob das ungerecht oder unrealistisch ist. In jedem Falle aber würde es viele Probleme lösen, von denen die Merkwürdigkeiten des Ehegattensplittings nur eines sind.

Wenn das kein Plädoyer für die Flat Tax ist, dann weiß ich es auch nicht.

Gerade läuft: “Oakland Zone” von Tower of Power