leipzig


fdp& leipzig& web23 Mai 2009 11:52 am

Nicht wissend, ob ich am 7.6. ausreichend lange in Leipzig bin, um ins Wahllokal zu gehen, hab ich heute meinen Wahlschein beantragt. Und zwar online unter leipzig.de. Drei Klicks bis zum Onlineformular des Wahlamtes. Sehr angenehm, das ganze. Einziger Wermuthstropfen ist der viel zu kleine Hinweis auf das Onlineverfahren auf der Wahlbenachrichtigung.

Ach übrigens: Ich werde am 7. Juni FDP wählen.

Gerade läuft: “Make Me Feel” von Joshua

leipzig24 Mrz 2009 10:26 am

Stigmatisierung auf Grund der Herkunft, noch dazu der geographischen, sollte ist dem modernen europäischen Wertekanon fremd.
Darüber sollte man vielleicht nochmal nachdenken, wenn man wieder die Mitgliedschaft der Türkei diskutiert. Dieser Artikel ist jedenfalls kein Argument für die Mitgliedschaft in einer toleranten und weltoffenen Wertegemeinschaft.

Gerade läuft: “Stuck with you” von Huey Lewis

leipzig& politisch& recht& uni03 Mrz 2009 10:11 am

Streitbar war er sicher. Dennoch war Ernst Benda einer derjenigen Staatsrechtler, die ich im Rahmen meines Studiums immer gern gelesen habe. Er hat vieles bewegt. Gestern ist er gestorben. Ruhe sanft.

Gerade läuft: “Rigoletto” von Giuseppe Verdi

leipzig03 Mrz 2009 10:05 am

Die momentane Stille im Blog und auf meiner twitter-Seite wurde gestern abend dezent kritisiert. Der Grund liegt im neuen Job, den ich seit 26.2.09 ausübe. Lasst mir ein kleines bisschen Zeit, dann wird das wieder.

Gerade läuft: “Kaffeemühle” von jura

leipzig& politisch& recht& wirtschaft22 Feb 2009 04:26 pm

Gestern stand auf Seite 17 der LVZ (wie immer nicht online), dass die Frist zur Unterschrift der Verträge zwischen MfI und der Stadt Leipzig auf Bewegen von Martin zur Nedden hin vom Stadtrat verlängert werden soll. Fragte noch dieser Tage ein mit der Immowelt vertrauter Bekannter, über wieviele Stöckchen die Stadt eigentlich noch springen wird, mit Blick auf die Bebauung des Areals am Brühl, scheint das nächste Stöckchen also offenbar schon aufzuliegen.

Ich bin gespannt, wann die erste Klage der Mitbewerber von MfI gegen die Stadt wegen Verletzung der Ausschreibungsregeln eingeht.

Gerade läuft: “Lieb mich ein letztes Mal” von Roland Kaiser

leipzig28 Jan 2009 10:25 pm

Was von beidem ist daran schuld?

Ich glaube, dass Bätzing in ihrer Einschätzung irrt.

Gerade läuft: “Wahlkampfworkshop” von Marcus

kommunikation& leipzig& medien& pr& privat& technik& web19 Dez 2008 10:42 am

Komme leider erst heute dazu, aber folgendes ist einfach zu schön. Aus aktuellem Grunde surfte ich auf den Seiten Potsdamer Hochschulen herum, so unter anderem bei der UMC, einer FH, die aus dem PR-Kolleg hervorgegangen ist. Da bin ich besonders interessiert, schließlich hab ich auch PR studiert.

Beim Klick auf die Alumni-Seiten wurde es interessant. Zwar wird an deutschen und vermutlich auch internationalen Unis immer wieder abgeschrieben, “Copy&Paste” wird von den Profs als Geißel der Wissenschaft bezeichnet, aus diesem Grund wird bei Erkennen einer zusammenkopierten Arbeit auch korrekt ein “Durchgefallen” vergeben. Diese „Rahmenbedingungen“ gelten ganz sicher auch an der Fachhochschule UMC Potsdam. Jedenfalls für die Studenten.

Aber in Potsdam schreiben nicht die Studenten ab: die UMC Potsdam schreibt bei Studenten ab. Eben genau auf der angesurften Alumni-Seite kam mir der Text seltsam bekannt vor, hatte ich den doch schon in ziemlich genau der gleichen Form seit Jahren auf der Homepage des “LPRS - Leipziger PR-Studenten e.V.” gelesen.

Selber nachgucken macht schlau, alle Screenshots vom 18.12.09. Hier der vergrößerter Screenshot von der Alumniseite des LPRS:

Und hier das Bild von der Seite der UMC:

Copy, Paste, fertig. Man könnte nun kritisch die Frage stellen, wer hier de facto bei wem abgeschrieben hat. Aber die Antwort ist leicht, denn die UMC-Leute haben sich bei der „Markieren-StrgC-StrgV-Methode“ noch derart - na ja, sagen wir: ungeschickt - angestellt, dass auch das leicht nachvollziehbar bleibt, wenn man sich bspw. die Startseite des LPRS unten links anschaut

Bei den Kollegen aus Potsdam liest sich das so:

Wo Menschen arbeiten, machen sie Fehler. Man muss nämlich auch richtig abschreiben können, aber eigene Rechtschreibfehler dazuzupacken in den übernommenen Passagen, nämlich genau dort, wo man den Regionalbezug herstellen musste, das hat schon was:

Neben der Übernahme gewisser grammatischer Besonderheiten, die sich aus dem verschiedenen Genus von “DIE Studenten” und “DER LPRS” ergeben, habe ich aber auch so noch ein bisschen recherchiert. Die Website der UMC wurde erst 2008 komplett neu aufgesetzt, der Menüpunkt “Alumni” wurde erst heuer hinzugefügt.

Liebe Freunde in Potsdam, so funktioniert das nicht mit dem Internet.

Frohe Weihnachten!

Gerade läuft: “Tico Tico” von The Andrew Sisters

leipzig& politisch& sachsen12 Dez 2008 10:32 am

IM Ostap darf MdL bleiben. Dass ausgerechnet er mit Rechtsstaatlichkeit argumentiert, ist ein Schlag ins Gesicht seiner Spitzelopfer.

Gerade läuft: “Brandenburgisches Konzert Nr. 1″ von Jaques Loussier Trio

grundrechte& leipzig& politisch05 Dez 2008 01:46 pm

Man kann den einen oder anderen Politiker für unmöglich, inakzeptabel, inkompetent, einen Idioten oder sonstwas halten. Man kann seine politischen Ziele in Frage stellen oder ablehnen mit jeder Faser des Körpers. Was man nicht machen darf, ist Gewalt anzuwenden, wie in Leipzig soeben wieder geschehen, wenn auch nur gegen das Haus, in dem er sein Büro hat.
Die so genannten Antifaschisten aus der linken Szene sind kein Deut besser als die Nazis, die in den 20er Jahren oder auch heute in Deutschland gewalttätig marodieren gehen. Sie machen sich deren freiheitsfeindliche, menschenverachtende und (IMHO) faschistoide Gangart zu eigen und stellen sich mit ihnen auf eine Stufe.
Nur dass wir uns richtig verstehen: Ich kann auf einen NPD-Abgeordneten und dessen Büro nebst Entourage gut verzichten, nicht nur in Leipzig, aber ich trete ihm ohne Gewalt, aber mit Ideen und Argumenten gegenüber. Wer dennoch zur Gewalt als Mittel der politischen Meinungsäußerung greift wie diese roten Truppen, der zeigt, dass seine eigenen Ideen zur demokratischen und rechtsstaatlichen Überwindung von Extremismus nicht besonders gut sein können - wenn überhaupt welche da sind. Aber wo keine Ideen zur demokratischen Überwindung sind, da fehlt das Bekenntnis zur Demokratie und zum Rechtsstaat.
Und ich bleibe dabei: NPD und Linkspartei stehen sich so unglaublich nahe, sowohl inhaltlich als auch in ihrem individuellem Umfeld. Mein alter Geschichtslehrer sagte immer: “Die stehen soweit links, dass sie schon wieder rechts stehen. Wie im Quintenzirkel.”
Die Tatsache, dass beide Gruppen diese Ähnlichkeiten abstreiten, zeigt zweierlei: Zum einen halte ich es für Verschleierung, denn zumindest den geistigen “Führern” beider Lager sollten die Ähnlichkeiten auffallen. Zweitens zeigt es erneut die ökonomische Unvernunft, denn wäre die vorhanden, würden ideologische Aspekte in den Hintergrund treten und Linke wie Rechte schritten Seit an Seit auf dem Weg zur “Überwindung des Systems”.
Aber Gott sei Dank sind beide Gruppen nicht besonders an unideologischer Debatte interessiert. MAn braucht keine Argumente, wenn man eine Ideologie hat.

Gerade läuft: “Vortrag” von Andrzej Wodecki

leipzig& wirtschaft11 Nov 2008 03:33 pm

Der Ortsverband Leipzig-Ost der FDP war zu Gast bei der Heiterblick GmbH. Das sind die, die als Firma der Stadt Leipzig Straßenbahnen baut. Wohlgemerkt: Die Stadt Leipzig baut eigene Straßenbahnen. Jedenfalls war man also dort zu Gast und hat eine Führung durch das Unternehmen gemacht. Die Mitarbeiter seien schlecht gelaunt, weil es keine Folgeaufträge gibt nachdem die ebenfalls stadteigene LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe) keine Bahnen mehr bestellt. Nach Aussage bestellen die ÖPNV-Unternehmen anderer Städte lieber hochwertige Fahrzeuge, die die Leipziger offenbar nicht liefern können. Das zeigt wieder mal, dass die Stadt nichts, aber auch gar nichts hinbekommt, was mit Wirtschaft zu tun hat. Die Frage, warum eine Stadt selbst Straßenbahnen baut, außen vor gelassen, stellt sich immer noch die Frage, warum ein Unternehmen so ganz ohne Businessplan außerhalb der eigenen Finanzhoheit überhaupt gestartet wurde und jetzt, da die Aufträge absehbar ausbleiben, nicht einfach in die Insolvenz gelassen wird. Statt dessen wird über den Umweg der Ausschüsse im Leipziger Stadtrat versucht, auf die Räte und die LVB Einfluss zu nehmen, doch weitere Fahrzeuge zu bestellen, damit das Unternehmen mit den wenig wettbewerbsfähigen Produkten nicht pleite geht. Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist der der Beschaffung seitens der LVB. Wenn offenbar alle anderen Transportunternehmen in der Branche die Leipziger Bahnen für minderwertig hält, warum kauft dann ausgerechnet die LVB sie ein? Kann es sein, dass dort grob Kriterien der Ausschreibung verletzt wurden?
Eines ist wieder mal klar: Hätte die Stadt Leipzig den ganzen Miste gelassen und sich um das gekümmert, was sie etwas angeht, hätten wir einige Probleme weniger.

Gerade läuft: “Podiumsdiskussion” bei IGF-D

kultur& leipzig& uni31 Okt 2008 12:42 pm

Angesichts solcher Aktionen bin ich doch dafür, wie übrigens bei anderen Religionen auch, dass die Leute gerne ihre Kirche bauen dürfen. Wenn sie sie selbst bezahlen.

Es läuft immer noch Holgers rede

leipzig& politisch& wirtschaft31 Okt 2008 12:30 pm

Das System Tiefensee findet auch im Bund Anwendung. Dass WT nicht mit den seiner Obhut gerade unterstehenden Unternehmen nicht besonders gut umgehen kann, hat er in Leipzig lange unter Beweis gestellt. Dass es jetzt bei der Bahn solche Probleme gibt, wundert nur Nicht-Leipziger.

Es läuft immer noch Holgers Rede

leipzig& misc& privat26 Sep 2008 09:52 am

…ist doch, dass niemand mehr in stehengelassene Taschen reinguckt. Das Bombenkommando ist, wie Freunde in der Woche erleben konnten, die Reaktion der Wahl auf eine vergessene Tasche mit Babywindeln. Der Blick hinein wird nicht einmal in Betracht gezogen.

Gerade läuft: “Too Hot” von Kool & The Gang

leipzig& politisch05 Sep 2008 09:44 am

Heute zum zweiten Mal in der LVZ. Ein Vorschlag, der bei mir nur Kopfschütteln hervorruft. Die Stadt Leipzig könne doch Arbeitslose einsetzen zum Schutz von Grundschülern vor Kinderschändern. Ich glaube, es hackt. Seit Jahren wird an allen Ecken und Enden gespart, gerade kommt auf die Polizei wieder eine neue Kürzungsrunde zu, es werden Stellen abgebaut. Der Schutz vor Kriminalität ist eine Aufgabe der Polizei, vielleicht noch vom Stadtordnungsdienst, aber sonst von niemandem.
Anstatt solche Forderungen nach Bürgerstreifen aufzumachen, denn nichts anderes wird hier verlangt, sollte man lieber klar sagen, dass die Kürzungen im Sicherheitsbereich falsch waren und sind. Ich stelle mir ernsthaft die Frage, welche Arbeitslosen sich auf so eine Anfrage der Stadt bewerben würden. Wer soll das prüfen? Abgesehen davon: Die Zahl der Übergriffe auf Kinder geht zurück, auch wenn tragischerweise Leipzig jetzt innerhalb von 2 Jahren zweimal betroffen war: Es besteht kein Grund für Aktionismus. Würde der Freistaat die Möglichkeiten, die er hat, auch vernünftig nutzen, wäre schon die Frage nach einer Bürgerstreife obsolet. Aber der Freistaat gibt das Geld lieber woanders aus, trotz Verwaltungsreform wurde kaum Verwaltungspersonal abgebaut, das bei der Polizei dringend gebraucht würde. So kann man es nicht machen.

Gerade läuft: “My Favourite Game” von The BossHoss

leipzig28 Aug 2008 06:14 pm

Wer hätte das gedacht.

Gerade läuft: “Kuba” von Fettes Brot

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